Auf dieser Seite 
Einträge
1101 — 1200
1117 Kaiser Heinrich V. gewährt dem Ort St. Gallen das Recht, alljährlich zwei Jahrmärkte abzuhalten und dessen Bewohnern sich fortan Burger nennen zu dürfen, dies erhebt St. Gallen nun offiziell zur Stadt.
1120 Abt Ulrich von Eppenstein gründet in Moggio (I) das Benediktinerkloster San Gallo.
1121 Abt Manegold von Mammern, Abt bis 1133.
1121 Die Stadt St. Gallen wird schon als Civitas bezeichnet.
1121 Heinrich von Twiel wird von einem Teil der St. Gallermönche zum Gegenabt gewählt. Abt bis 1122.
1122 bis 1133 Bei Wangen wird für den Verwaltungsmittelpunkt des Klosterbesitzes die Feste Brahsberc gebaut.
1125 Der St. Galler Mönch Luitherus schreibt das Graduale.
1127 Rudolf von Hagenwil schenkt einen Grossteil seines Besitzes dem Kloster St. Gallen.
1129 Der deutsche König Friedrich schenkt dem Kloster St. Gallen den Hof Thiotpoldesouva.
1133 Abt Werinher, Abt bis 1167.
1133 12. April
Papst Innozenz II. bestätigt dem Kloster St. Gallen seine Besitzungen und Privilegien.
1135 St. Laurenzen wird zur Pfarrkirche erhoben.
1150 Abt Werinher stiftet zu Ehren der Heiligen Egidius und Leonhard weit draussen vor der Stadt, zuoberst auf dem Büchel, ein Gotteshaus, St. Leonhardskirche. Sie diente als Pfarreikirche mit einem Einzugsgebiet bis nach Huntwilare.
1152 Papst Eugen III. nimmt die sich im Klosterbezirk befindende Egidius und Leonhardkirche unter seinen persönlichen Schutz.
Ergänzung.
1162 Herzog Welfo von Ravensburg übereignet dem Kloster St. Gallen das Kloster Ittingen und die Kirche Uesslingen.
1162 Der Zehnten von Nussbaumen TG geht künftig an das Kloster St. Gallen.
1162 In St. Gallen ist erstmals die Leinwandweberei nachweisbar.
1166 Erste Erwähnung von Sancte Fidis.
1166 Erste urkundliche Erwähnung von St. Laurenzen, die bei den späteren Stadtbränden von 1215, 1314 und 1418 vermutlich jedesmal neu aufgebaut werden musste, gesichert ist allerdings nur der Neubau nach dem Stadtbrand von 1314.
1166 bis 1289 Schloss Elgg ist unter der Abtei St. Gallen Sitz der Meier von Elgg.
1167 Abt Ulrich von Tegerfeld, er wurde 1170 zum Bischof von Chur gewählt, behielt jedoch sein Amt als Abt. Abt bis 1199.
1170 Erste urkundlich Erwähnung des Marktrechtes in der Stadt St. Gallen.
1170 Urkundlich wird ein äbtischer Dienstmann, Walter von Strubuncello erwähnt.
1170 St. Galler werden erstmals urkundlich als Bürger erwähnt.
1180 Der Stadtburgerschaft wird ein Reichsvogt eingesetzt, der den König vertritt und vom Abt unabhängig ist. Die Stadt wurde zur unverpfändbaren Reichsstadt.
1180 Rudolf von Pfullendorf tritt vor seinem Aufbruch als Kreuzritter ins heilige Land sein Amt als Schirmvogt des Klosters St. Gallen über Rheineck an Kaiser Friedrich I. ab.
1190 Ulrich IV. stiftet unter Mithilfe eines Pfarrers von Waldchirichum die St. Jakobskapelle.
1199 Abt Ulrich von Veringen, Abt bis 1200.
Ergänzung
1200 17. Januar
Abt Heinrich von Klingen, Abt bis 1204.
Ergänzung
1200 Heinrich von Sacco reorganisiert als Prior und Dekan die Verwaltung des Klosters St. Gallen.
1200 Im Kloster werden Münz-Brakteaten mit dem Bild des Klosterpatrons Gallus, durch einen Bären abgelöst. Aufgrund von Urkunden und Siegeln kann zweifelsfrei festgestellt werden, dass der Appenzeller- vom St. Gallerbären abstammt.