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Jahr
1117
Kaiser Heinrich V. gewährt dem Ort St.Gallen das Recht, alljährlich zwei Jahrmärkte abzuhalten und dessen Bewohnern sich fortan Burger nennen zu dürfen, dies erhebt St.Gallen nun offiziell zur Stadt.
Jahr
1120
Abt Ulrich von Eppenstein gründet in Moggio (I) das Benediktinerkloster San Gallo.
Jahr
1121
Abt Manegold von Mammern, Abt bis 1133.
Jahr
1121
Die Stadt St.Gallen wird schon als Civitas bezeichnet.
Jahr
1121
Heinrich von Twiel wird von einem Teil der St.Gallermönche zum Gegenabt gewählt. Abt bis 1122.
Jahr
1122 bis 1133
Bei Wangen wird für den Verwaltungsmittelpunkt des Klosterbesitzes die Feste Brahsberc gebaut.
Jahr
1125
Der St.Galler Mönch Luitherus schreibt das Graduale.
Jahr
1127
Rudolf von Hagenwil schenkt einen Grossteil seines Besitzes dem Kloster St.Gallen.
Jahr
1129
Der deutsche König Friedrich schenkt dem Kloster St.Gallen den Hof Thiotpoldesouva.
Jahr
1133
Abt Werinher, Abt bis 1167.
Jahr
1133
12. April
Papst Innozenz II. bestätigt dem Kloster St.Gallen seine Besitzungen und Privilegien.
Jahr
1135
St.Laurenzen wird zur Pfarrkirche erhoben.
Jahr
1150
Abt Werinher stiftet zu Ehren der Heiligen Egidius und Leonhard weit draussen vor der Stadt, zuoberst auf dem Büchel, ein Gotteshaus, St.Leonhardskirche. Sie diente als Pfarreikirche mit einem Einzugsgebiet bis nach Huntwilare.
Jahr
1152
Papst Eugen III. nimmt die sich im Klosterbezirk befindende Egidius und Leonhardkirche unter seinen persönlichen Schutz.
Ergänzung.
Jahr
1162
Herzog Welfo von Ravensburg übereignet dem Kloster St.Gallen das Kloster Ittingen und die Kirche Uesslingen.
Jahr
1162
Der Zehnten von Nussbaumen TG geht künftig an das Kloster St.Gallen.
Jahr
1162
In St.Gallen ist erstmals die Leinwandweberei nachweisbar.
Jahr
1166
Erste Erwähnung von Sancte Fidis.
Jahr
1166
Erste urkundliche Erwähnung von St.Laurenzen, die bei den späteren Stadtbränden von 1215, 1314 und 1418 vermutlich jedesmal neu aufgebaut werden musste, gesichert ist allerdings nur der Neubau nach dem Stadtbrand von 1314.
Jahr
1166 bis 1289
Schloss Elgg ist unter der Abtei St.Gallen Sitz der Meier von Elgg.
Jahr
1167
Abt Ulrich von Tegerfeld, er wurde 1170 zum Bischof von Chur gewählt, behielt jedoch sein Amt als Abt. Abt bis 1199.
Jahr
1170
Erste urkundlich Erwähnung des Marktrechtes in der Stadt St.Gallen.
Jahr
1170
Urkundlich wird ein äbtischer Dienstmann, Walter von Strubuncello erwähnt.
Jahr
1170
Die St.Galler werden erstmals urkundlich als Cives benannt.
Jahr
1180
Der Stadtburgerschaft wird ein Reichsvogt eingesetzt, der den König vertritt und vom Abt unabhängig ist. Die Stadt wurde zur unverpfändbaren Reichsstadt.
Jahr
1180
Rudolf von Pfullendorf tritt vor seinem Aufbruch als Kreuzritter ins heilige Land sein Amt als Schirmvogt des Klosters St.Gallen über Rheineck an Kaiser Friedrich I. ab.
Jahr
1190
Ulrich IV. stiftet unter Mithilfe eines Pfarrers von Waldchirichum die St.Jakobskapelle.
Jahr
1199
Abt Ulrich von Veringen, Abt bis 1200.
Ergänzung
Jahr
1200
17. Januar
Abt Heinrich von Klingen, Abt bis 1204.
Ergänzung
Jahr
1200
Heinrich von Sacco reorganisiert als Prior und Dekan die Verwaltung des Klosters St.Gallen.
Jahr
1200
Im Kloster werden Münz-Brakteaten mit dem Bild des Klosterpatrons Gallus, durch einen Bären abgelöst. Aufgrund von Urkunden und Siegeln kann zweifelsfrei festgestellt werden, dass der Appenzeller- vom St.Gallerbären abstammt.