Auf dieser Seite
Einträge
Jahr
1202
Abt Heinrich von Klingen leistet mit seinen Truppen Kriegsdienste gegen den Bischof von Würzburg.
Jahr
?bis 1202
Eine in der Stadt und darüber hinaus bekannte Persönlichkeit!
Ulrich von Tegerfelden, 1166 bis 1167 Propst und 1167 bis 1199 Abt von St.Gallen und gleichzeitig 1170 bis 1179 Bischof von Chur.
Jahr
1204
Abt Ulrich von Sax, Abt bis 1220.
Jahr
1205
Abt Ulrich von Sax baut die Burg Forstegg in Sennwald.
Jahr
1206
Die durch den Grafen von Montfort-Feldkirch belagerte Burg Forstegg in Sennwald wird durch Truppen des Abtes befreit.
Jahr
1207
Unter Heinrich von Sax, dem Bruder des Abtes kämpft eine Heerschar von Reisigen aus St.Gallen, in Spanien gegen die Sarazenen.
Jahr
1207
Die Äbte von St.Gallen gelten künftig auch als Reichsfürsten (Fürstäbte).
Jahr
1207
Zur Sicherung der fürstäbtischen Herrschaft St.Gallen bauen Abt Ulrich und Heinrich von Sax die Feste Clanx bei Meistersrüti.
Jahr
1208
Abt Urlich VI. zieht mit seinen Truppen nach Bischofszell und verwüstet die Besitzungen des Bischofs von Konstanz.
Jahr
1208
Der Anspruch beider Kontrahenten auf die Feste Rheineck bewirkt, dass es auf dem Breitfeld zwischen den Truppen des Bischofs von Konstanz (Werner von Staufen) und des Abts von St.Gallen (Ulrich VI. von Sax) zu einer Schlacht kommt. Die nicht zuletzt im entscheidenden Moment mit den auf dem Schlachtfeld eintreffenden Truppen des Grafen von Kyburg die Niederlage des Abtes bewerkstelligten.
Jahr
1209
Zur Erinnerung an die Schlacht vom Breitfeld, von 1208, zwischen den Truppen des Bischofs von Konstanz (Werner von Staufen) und des Abts von St.Gallen (Ulrich VI. von Sax) wird ein Bildstock errichtet.
Ergänzung
Jahr
1209
König Otto IV. übernimmt die St.Galler Reichsvogtei.
Jahr
1210
Die Herren von Rorschach, Ministerialen der Abtei St.Gallen, erbauen St.Annaschloss.
Ergänzung
Jahr
1210
In der Spiservorstadt wird das Seelhaus gestiftet.
Jahr
1212
18. November
Abt Ulrich von St.Gallen überträgt dem Johanniterhaus Bubikon gegen einen jährlichen Zins Güter in Ürschhausen, Ober- und Unterstammheim.
Jahr
1212
Auf seiner Reise von Sizilien nach Deutschland besucht der Neue Kaiser, Friedrich von Stauffen die Stadt St.Gallen und ernennt diese zur freien Reichsstadt. Als Wappen erhält sie einen auf den Hinterbeinen stehenden schwarzen Bären mit weissem Hintergrund.
Jahr
1212
Zur Sicherung der Steuer- und Militärleistungen wie z.B. der Fronarbeit beim Bau der Burg Clanx, wird das Appenzellerland durch den Abt von St.Gallen in Rhoden aufgeteilt, diese sind jeweils einem Rhodsmeister (Ammann) unterstellt.
Jahr
1213
Kaiser Friedrich II. stiftet den Ritterorden vom Bären, auch Bärenorden oder Sankt-Gallus-Orden genannt.
Ergänzung
Jahr
1215
2. Mai
Grosser Stadtbrand, innerhalb der Stadtmauern brennen, sechs Häuser und das KLoster ausgenommen, alle Häuser ab.
Jahr
1215
Bau des Glocken- oder Ulrichturms an der Nordostecke des Klosters.
Jahr
1219
Betreffs Zinsen wird erstmals Haggen erwähnt «ad Hacon et ad Bruccon et ad Chrazarun» bezeichnet.
Jahr
1219
Auf dem steinigen Hügel Linsinböl, an der Reichsstrasse nach Wien, wird erstmals ein Siechen- und Seelhaus erwähnt. Der Erbtruchsess Ulrich von Singenberg, Minnesänger, der spätere Mitgründer des Heiliggeistspitals, sichert mit einer Jahrzeitstiftung den Bestand der Einrichtung.
Jahr
?bis 1220
Eine in der Stadt und darüber hinaus bekannte Persönlichkeit!
Ulrich von Sax, 1204 bis 1220 Fürstabt in der Fürstabtei St.Gallen.
Jahr
1220
Abt Rudolf von Güttingen, Abt bis 1226.
Jahr
1220
Gegen jährlichen Zins übergibt Abt Rudolf von St.Gallen dem Kloster Salem eine Schuppose in Uhldingen(De).
Jahr
1220
Die Stadt ist im Besitz des Brühls, Gebiet im Bereich von Tonhalle und Kantonsschule.
Jahr
1225
6. Februar
Den Wohltätern und Besuchern des Klosters wird durch den päpstlichen
Legat Konrad der Ablass gewährt.
Jahr
1225
An der stark frequentierten Reichsstrasse beim Tempelacker auf dem steinigen Hügel Linsinböl erstellt Abt Rudolf von Güttingen für die Aussätzigen eine dem hl. Martin geweihte Kapelle, vermutlich Vorgängerin der späteren Linsebühlkirchen.
Jahr
1225
Urkundlich wird die St.Laurenzenkirche beiläufig erwähnt, dabei wird festgestellt, sie besass an Stelle eines Turmes einen Dachreiter.
Jahr
1226
25. Mai
Papst Honorius III. befielt dem Konvent in St.Gallen, einen neuen Abt zu wählen.
Jahr
?bis 1226
Eine in der Stadt und darüber hinaus bekannte Persönlichkeit!
Rudolf von Güttingen, 1220 bis 1226 Abt von St.Gallen und gleichzeitig ab 1224 Bischof von Chur.
Jahr
1226
Abt Konrad von Bussnang, Abt bis 1239.
Jahr
1226
Die zerstörte Burganlage Iddaburg wird Besitztum des Klosters St.Gallen.
Ergänzung
Jahr
1226
Der Hof zu Wil fällt als Besitz an die Äbte von St.Gallen.
Jahr
1227
Bevor er sich dem Kreuzzug ins gelobte anschliesst, schenkt Rudolf von Hagenwil dem Kloster grosse Teile seines Besitzes.
Jahr
1227
Edle Bürger der Stadt empfinden die harte Hand Abt Conrads als übertrieben. Der Abt reagiert, indem er die nach dem Stadtbrand neu erstellten Häuser von 15 dieser Edlen niederreissen lässt.
Ergänzung
Jahr
1228
Abt Konrad von Bussnang bestätigt die Vergabung der Hofstadt bei St.Mangen durch Berthold Kuchimeister und Ulrich Blarer an eine fromme Frauengemeinschaft von Beginen. Der Zins beträgt jährlich ein Pfund Wachs. Der Grundstein zum künftigen Katharinenkloster ist somit gelegt.
Jahr
1228
Das Heiliggeistspital an der Markt-, Kugelgasse übernimmt seine Aufgabe. Gründer sind der Truchsess Ulrich von Singenberg und der Bürger Ulrich Blarer. In der Gründungsurkunde vom 2. September steht (als Obhut für die Kranken und als Zuflucht für die Armen).
Ergänzung
Jahr
1228
Das Palatium abbatis wird zum erstenmal erwähnt.
Jahr
1228
Der frühere Rindermarkt wird in den Büchern erstmals als Marktplatz erwähnt.
Jahr
1228
September
König Heinrich nimmt Abt Konrad von St.Gallen in seinen Beraterstab auf.
Jahr
1229
21. Oktober
Im Auftrag von Papst Gregor IX. sorgt der Bischof von Bologna dafür, dass Kaufleute aus Rom und Siena endlich vom Kloster St.Gallen geschuldetes Geld bekommen.
Jahr
1229
Der deutsche König schenkt dem Kloster den Hof Kriessern.
Jahr
1229
Die im Dienste des Abtes stehenden Herren von Bernegg bewohnen das Schloss gleichen Namens bei Hinwil.
Jahr
1229
Das Kloster kauft Herrschaft und Burg Grüningen.
Jahr
1230
Die Herren von Iberg, Dienstleute des Fürstabts von St.Gallen, erbauen auf einem Abtlehen die Burg Iberg ob Wattwil.
Jahr
1230
Das Kloster Einsiedeln verliert seinen Grundbesitz in Grüningen an das Kloster St.Gallen.
Ergänzung
Jahr
1231
2. Juni
Auf Antrag von Konrad von Bussnang, Abt von St.Gallen, wird an den Reichstagen in Worms beschlossen. Das die Erbgüter von durch die
Inquisition auf dem Scheiterhaufen hingerichteten Häretikern deren rechtmässigen Erben zukommen sollen. Die Lehensgüter sollen jenem welche diese verliehen hatte zurückerstattet werden und die fahrende Habe von Hörigen wird an dessen Herrn vermacht, der muss unter anderem aus diesen Mitteln das Holz für den Scheiterhaufen und die zum Verfahren gehörenden Gebüren bestreiten.
Jahr
1232
Hermann, Margraf von Baden übergibt die Dörfer Utispur, heute Itterbach und Wolmerbur dem Kloster St.Gallen.
Jahr
1233
Papst Gregor verleiht der Stiftung des Heiligen Geist-Spitals die Beschirmung durch die Kirche. Auch wird tatkräftige Unterstüzung des Spitals mit Vergebung der Sünden belohnt.
Jahr
1234
13. Februar
Das Heiliggeist-Spital in St.Gallen kommt mit allen Gütern und Rechten in den Schutz des Papstes Gregor IX.
Jahr
1234
2. August
Friedensschluss zwischen Abt Konrad von St.Gallen und Graf Diethelm von Toggenburg.
Ergänzung
Jahr
1235
Die hohe Belastung durch Abgaben an den Abt führt zum Aufruhr. Abt Konrad von Busnang bricht mit seiner Streitmacht in die Stadt ein und brennt den fünf Anstiftern die Häuser nieder.
Jahr
1235
St.Laurenzen erhält den Rang einer Pfarrkirche.
Jahr
1236
20. Februar
Der Abt und die für Rückstellung der Burg Uznaberg verantwortlichen Bürgen werden vom kaiserlichen Hofrichter ihrer Verpflichtung enthoben, da Diethelm von Toggenburg den Friedensvertrag mit dem Abt nicht eingehalten hat.
Jahr
1238
Die Gesellschaft der Notensteiner, wird erstmals erwähnt. Sie entsprach in etwa dem heutigen kaufmännischen Verein.
Jahr
1239
Nur dem Umstand der feierlichen Versicherung, dass keine Genesung von seiner Krankheit mehr möglich sei, ist zu verdanken, dass der sehr unbeliebte Abt Konrad nicht ermordet wird.
Jahr
1239
Abt Walter von Trauchberg wird in einer etwas zwiespältigen Wahl zum Abt gewählt. Abt bis 1244.
Jahr
1240
Die Stadt schliesst mit den Bodenseestädten eine Münzkonvention.
Jahr
1244
3. April
Abt Walter von Trauchberg entsendet einige Frauen aus der Hofstatt am Irabach nach Trauchberg im Allgäu, wo sie ein
Zistersienserinnenkloster gründen.
Jahr
1244
25. November
Die Toggenburger Grafen erneuern die Fehde gegen den Abt und besetzten Wil. Abt Walter von Trauchberg fühlt sich der aktuellen Situation nicht gewachsen und
resigniert.
Jahr
1244
Die Hofstatt am Irabach, kann mit Unterstützung von Rudolf und Gertrud Giel von Glattburg, in Magdenau eine Abtei gründen. Dazu beigetragen hat auch Abt und Konvent des Klosters St.Gallen indem sie ihnen die Kirche St.Verena, Land und Höfe übertragen. Unter der Leitung der Meisterin Adelheid zieht ein Teil der Beginen in die neue Abtei um und wird dort ansässig.
Jahr
1244
Der Mönch und Pförtner Berchtold von Falkenstein wird als Abt gewählt, Abt bis 1272.
Jahr
1245
Abt Berchtold von Falkenstein belagert mit seinem Heer, mit Unterstützung der Truppen von Bischof Heinrich von Konstanz und jener von Hartmann von Kyburg, während fünf Wochen das Städtchen Wil. Kraft I. von Toggenburg musste das Städtchen schliesslich den Belagerern übergeben.
Jahr
1247
4. Juni
Papst Innozenz IV. fordert die Gläubigen der Diözesen Konstanz, Chur und Basel auf, das Heiliggeistspital in St.Gallen zu unterstützen, Quasi als Belohnung gewährt er ihnen für 20 Tage
Ablass.
Jahr
1247
15. Mai
Das Konzil von Lyon erteilt dem Abt das Recht
Pontifikalien zu gebrauchen.
Jahr
1248
7. September
Papst Innozenz IV. verlangt vom
Konvent von Rheinau, dem Abt von St.Gallen der als Verwalter eingesetzt wurde, zu gehorchen.
Jahr
1249
Immer noch als Folge des Toggenburger Brudermordes erobert Graf Kaft I. von Toggenburg die dem Kloster St.Gallen unterstellte Burg Iberg bei Wattwil.
Ergänzung
Jahr
1249/50
Die Herren von Mammertshofen, ergreifen im Krieg Partei für den Bischof von Konstanz. Die Rache des Abtes lässt nicht lange auf sich warten, er belagert und erobert die Burg seiner abtrünnigen Dienstherren mit seinen Truppen in deren Reihen sich auch Schwyzersöldner befinden.
Jahr
1250
1. Juli
Der Abt von Einsiedeln vereinigt in päpstlichem Auftrag die Klöster
Rheinau und St.Gallen.
Jahr
1252
Innerschweizer Söldner kämpfen für die Abtei St.Gallen gegen die Toggenburger Grafen.
Jahr
1253
Der streitbare Abt Berchtold von Falkenstein lässt auf der Panneregg bei Wattwil ein Blockhaus «Bärenfels» errichten, um von hier das Schloss Iberg zu belagern.
Jahr
1253
Das Kloster St.Gallen vergibt die Vogteirechte über Grüningen mit den Höfen Dürnten und Altorf an Lüthold VI. von Regensberg.
Jahr
1254
20. Juni
Papst Innozenz IV. beauftragt den Bischof von Metz, den Abt von St.Gallen zur Bezahlung der durch Schiedsspruch dem Bischof von Konstanz geschuldeten Summe zu zwingen und den Streit um die Feste Rheineck beizulegen.
Jahr
1255
Estmals wird ein Hof tabulatum urkundlich erwähnt.
Jahr
1256
Verbrieft sind Klosterbesitzungen in Rudolfstetten (AG).
Jahr
1258
6. Februar
Papst Alexander IV. überträgt dem Abt von St.Gallen die geistliche und weltliche Verwaltung des Klosters Reichenau.
Jahr
1258
Albrecht von Ramstein, Probst und Pförtner im Kloster St.Gallen wird Abt im Kloster Reichenau.
Jahr
1260
Der Abt erbaut an der Steinach eine Zeugwalche.
Jahr
1262
15. September
Priorin Agnes und der Konvent von Münsterlingen übertragen dem Spital St.Gallen einen Acker in Gettinberg.
Jahr
1262
Erster Beleg für städtischen Fernhandel.
Jahr
1262
Urkundliche festgehalten ist, dass das Schloss Oberberg, im Besitz der Meier von Oberberg, zur Sicherung des fürstäbtischen Gebietes gegen den Bischof von Konstanz und die Grafen von Toggenburg dient.
Jahr
1262
Der Sittergraben bei Bruggen, Kubel, wird seiner Mühlenbetriebe wegen Mulinon genannt.
Jahr
1264
Rudolf von Hagenwil vermacht das Schloss Hagenwil dem Kloster.
Jahr
1264
Der seit 1259 schwellende Zwist zwischen Rudolf von Habsburg und dem Grafen Peter II. von Savoyen um das Erbe Hartmanns des Älteren von Kyburg, veranlasst den ersteren, die Güter des verstorbenen im Thurgau und in Zürich sowie das Kloster St.Gallen zu besetzen und seiner Hoheit zu unterstellen.
Jahr
1266
28. März
H. von Krummenau schenkt dem Kloster St.Gallen sein Gut Horben.
Jahr
1266
Die Feldnonnen oder Beginen der Hofstatt am Irabach entscheiden sich für die Ordensregel des Augustinus, was das Ende ihres Beginentums bedeutet.
Jahr
1267 bis 1334
Eine in der Stadt und darüber hinaus bekannte Persönlichkeit!
Rudolf III. von Montfort, 1322 bis 1325 Bischof von Chur und 1322 bis 1334 von Konstanz. 1330 bis 1333 Fürstabt von St.Gallen.
Jahr
1267
Das Kloster St.Gallen verkauft seine Güter in Huttinwillare an das Kloster Münsterlingen.
Jahr
1268
Abt Bertold von Falkenstein baut die Burg Blatten bei Oberried.
Jahr
1268
An der Augustinergasse wird ein Haus erstellt, in dem seit 1537 ein Restaurant besteht, seit 1887 nennt es sich (Alt St.Gallen). Das Haus beherbergte anno 1799 auch die napoleanische Präfektur.
Jahr
1268
Erstmalige, schriftliche Erwähnung von Juden in St.Gallen.
Jahr
1269
Freiherr Lüthold VI. von Regensberg muss die 1253 übernommene Vogtei über Grüningen dem Kloster St.Gallen zurück geben.
Ergänzung
Jahr
1270
Abt Berchtold gibt an Pfingsten ein glanzvolles Ritterfest mit Ritterschlag, anwesend sind ca. 900 Ritter.
Jahr
1270
1. Februar
Das Kloster St.Gallen kauft von Graf Rudolf von Montfort einen Anteil an der Burg Neuravensburg.
Jahr
1271
16. Juli
Endlich kann der Zwist zwischen Abt Berchtold und Graf Rudolf von Habsburg um das Kyburger Erbe als bereinigt erklärt werden.
Jahr
1271
Abt Berchthold von Falkenstein, in Lindau Gericht haltend, wird von den Lindauerbürgern mitsamt seiner ganzen Entourage gefangen genommen.
Ergänzung
Jahr
1271
Die Toggenburger, in finanziellen Nöten steckend, verpfänden dem Abt das Städtchen Lichtensteig.
Jahr
1271
Zur Wahrung der hoheitlichen Rechte wie Niedergericht und der Herrschaft erbaut der Abt von St.Gallen bei St.Margreten die Burg Hellsberg.
Jahr
?bis 1272
Eine in der Stadt und darüber hinaus bekannte Persönlichkeit!
Bechtold von Falkenstein, 1244 bis 1272 Fürstabt von St.Gallen.
Ergänzung
Jahr
1272
Abt Ulrich von Güttingen, Abt bis 1277.
Jahr
1272
Die Palatium abbatis wird erstmals in deutscher Sprache als Pfalz erwähnt.
Jahr
?bis 1274
Eine in der Stadt und darüber hinaus bekannte Persönlichkeit!
Gegenabt Heinrich von Wartenberg, Abt 1272 bis 1274.
Jahr
1274
Abt Rumo von Ramstein, Abt bis 1281.
Jahr
1275
Der Brühl, also die Gegend der Tonhalle und der Kantonsschule, wird in Urkunden als Brule erwähnt.
Jahr
1276 bis 1306
Das Kloster St.Gallen verpfändet in dieser Zeit den Kehlhof von Dielsdorf an die Freiherren von Regensberg.
Jahr
1276
Abt Rumo verkauft seine Besitzungen in Eschen (FL), bestehend aus Kirchsatz und Zehnten, an das Kloster Pfäfers.
Jahr
?bis 1277
Eine in der Stadt und darüber hinaus bekannte Persönlichkeit!
Ulrich von Güttingen, 1272 bis 1277 Fürstabt von St.Gallen.
Jahr
1277
Papst Johannes XXI. erlässt ein Verbot für Forderungen gegenüber dem Kloster St.Gallen um sich an dessen Klostergütern schadlos zu halten.
Jahr
1277
Das Kloster St.Gallen verleiht die Vogtei Waltistal an die Edlen von Teufen (ZH).
Jahr
1277
Abt Rumo von Ramstein kann die Burg Clanx ob Appenzell für St.Gallen züruckgewinnen, indem er den Herren von Ramswag dafür die Burg Blatten im Rheintal und den Hof Waldkirch übergibt.
Jahr
1277
Dem Heiliggeist-Spital wird ein Besitz aus Wilen bei Bischofszell überschrieben.
Jahr
1278
Ein Angriff der Appenzeller auf Abt Rumos Burg Clanx oberhalb von Appenzell kann von Entsatztruppen abgewehrt werden.
Jahr
1280
Das Kloster verpfändet den Kehlhof in Bütschwil an den Grafen von Werdenberg.
1280 Die als Ministerialen des Klosters St.Gallen in Wasserburg am Bodensee verantwortlichen Herren von Kisslegg übergeben ihre Ämter für 500 Mark Silber als St.Galler Lehen an die Herren von Schellenberg, die in der Folge Wasserburg bis 1826 zur Festung ausbauen.
Jahr
1281
König Rudolf I. überreicht der Stadt einen Freiheitsbrief, in diesem wird ihr Schutz gegen fremdes Gericht zugesichert. Ab dato dürfen keine Stadtbürger mehr für den Abt verpfändet oder für den König versetzt werden.
Jahr
1281
Abt Wilhelm von Montfort, Abt bis 1301.
Jahr
1281
Die Burg im Martinstobel, später Burg Rappenstein genannt, wird Wohnsitz von Abt Wilhelm von Montfort. Die Burg dürfte zu Anfang der Appenzellerkriege, um 1401, zerstört worden sein.
Jahr
1282
Ein Schreiben hält die Zinsen und Gefälle verschiedener Örtlichkeiten von Aichilberch an das Kloster St.Gallen feSt.
Jahr
1282 bis 1291
Blutiger Konflikt zwischen Abt Wilhelm I. von Monfort und dem Klostervogt, dem Grafen und späteren deutschen König Rudolf von Habsburg.
Ergänzung
Jahr
1282
Der St.Galler Abt Wilheln I. von Monfort verkauft den Ort Hemmenhofen an das Zisterzienserinnen Kloster Feldbach bei Steckborn.
Jahr
1284
Mathilde, Witwe des Ammanns von Appenzell, verkauft dem Spital in St.Gallen ihren Weingarten zu Haslen und die dazugehörigen Leute.
Jahr
1287
Der Zwist zwischen Abt Wilhelm von Montfort und König Rudolf führt dazu, dass äbtische Truppen das Burgstädtchen Svarzinbah Villa stürmen und niederbrennen.
Jahr
1287
Konrad Schenk von Landeck wird von Abt Wilhelm zum Schlosshauptmann der Burg Singenberg bei Sitterdorf ernannt.
Jahr
1288
1. Februar
Das Kloster St.Gallen ersteht von Graf Rudolf von Montfort seinen Anteil an der Burg Neuravensburg.
Jahr
1288
Oktober
Gegenabt Konrad von Gundelfingen, Abt bis 1291, er ist auch Abt vom Kempten im Allgäu (De).
Ergänzung
Jahr
1288/89
Abt Wilhelm von Montfort nimmt auf der Alt Burg Toggenburg, auch Iddaburg genannt, Zuflucht vor Rudolf von Habsburg.
Jahr
1289
September
König Rudolf verspricht, die Vogtei zu Wangen für immer in den Händen des jeweiligen Klostervogtes von St.Gallen zu belassen.
Jahr
1289
28. Dezember
Die hälfte der Rechte an einer
Leibeigenen und ihrem Sohn wird vom Benediktinerkloster St.Georgen in Stein am Rhein dem Kloster St.Gallen geschenkt, künftige Kinder werden den Klöstern gemeinsam gehören.
Jahr
1289
In einer Fehde zwischen Abt Wilhelm von Montfort und König Rudolf von Habsburg wird die Burg Clanx ob Appenzell zerstört.
Jahr
1290
Die Abtei St.Gallen kauft aus der Hand der Familie Behem das Schloss Rosenberg bei Berneck.
Jahr
1290
Konrad von Gundelfingen, habsburgischer Gegenabt des Abtes von St.Gallen, belagert und besetzt die Burg Iberg bei Wattwil.
Jahr
1291
31. Juli
Abt Wilhelm von Montfort stellt der Stadt die erste
Handfeste aus, er anerkennt damit, dass alle Bürger völlig gleichgestellt sind, freies Erbrecht sowie die freie Verfügung über ihren Grundbesitz haben. Infolgedessen wird das Stadtgebiet entsprechend den Himmelsrichtungen durch vier Grenzkreuze (Fried-Kreuze) gekennzeichnet, im Westen an der Zürcher Strasse, im Norden an der Langgasse und im Osten an der Hagenbuchstrasse und im Süden beim Nestweiher.
Jahr
1291
Der Abt und die Konventualen gestehen in einem offiziellen Aktenschreiben, dass sie des Schreibens unkundig sind, sie sind nicht in der Lage eine Verleihungsurkunde zu unterschreiben.
Jahr
1292
25. Februar
Ulrich von Ramschwag, ehemaliger verhasster Reichsvogt kann seine Niederlage nicht akzeptieren. Heinrich von Wartensee, sein Nachfolger, mit Gefolge auf dem Weg nach St Gallen, wird von ihm und seinen Reisigen im verschneiten Riederenholz (am Ostrand der heutigen Stadt) überfallen. Wehrhafte und beherzte Stadtbürger, von Wartensee unterstützend, schlagen in einem blutigen Gefecht die Angreifer zurück.
Jahr
1292
Hinter der Brotlaube sind jetzt Juden wohnhaft, deshalb wird die Gasse bald Judengass genannt.
Jahr
1292
Ein Handstreich der Habsburger bringt das Kloster St.Gallen um den Besitz der Stadt Wil, die in Flammen aufgeht.
Jahr
1292
Graf Adolf von Nassau wird zum römisch-deutschen König gewählt. Eine Gesandtschaft der Stadt kommt mit dem erhofften Bericht zurück, alle ihre Freiheiten behalten zu können.
Jahr
1294
Der erste städtische Rat wird gebildet.
1295 Dem Heiliggeist-Spital der Stadt St.Gallen wird von Bischof Heinrich von Konstanz zugesichert, dass Menschen die dem Spital fördernde Beihilfe leisten der Ablass gewährt wird.
Jahr
1296
Das Kloster St.Gallen tritt Güter und Gefälle in Rudolfstetten an das neu gegründete Kloster Gnadenthal ab.
Jahr
1297
Der Johanniterorden in Freiburg im Breisgau kauft dem Kloster St.Gallen das Patronat über die Kirchzartner Pfarreikirche St.Gallus ab.
Jahr
1298
Abt Wilhelm zieht mit seinen Truppen an der Seite von König Rudolf gegen Herzog Albrecht von Habsburg ins Feld.
Jahr
1300
Die Kollatur von Menzenowa geht an das Kloster St.Gallen über.
Jahr
1300
Das Kloster St.Gallen schenkt dem Heiliggeistspital die Güter in Almensberg und Umgebung (Amriswil).
Jahr
1300
Der Abt lässt die 1289 zerstörte Burg Clanx ob Appenzell wieder aufbauen.